dukan und sport

Fettverbrennungspuls – Ein Mythos

In zahlreichen Werken, vielen Internetseiten aber auch von vielen Trainern wird empfohlen, bei sportlicher Betätigung den Puls so zu steuern, dass eine optimale Fettverbrennung erfolgt. Es ist allerdings ein Irrglaube, dass es einen Puls gibt, bei welchem man im Training optimal Fett verbrennt. Was möglich ist, ist die Fettverbrennung zur Energiegewinnung zu trainieren.

Ausdauersport

Insbesondere Ausdauersportler ein großes Interesse daran, den Fettverbrennungspuls zu trainieren, da auch bei leeren Glykogenspeichern (also nach längerer Belastung) eine alternative Energiequelle bereitgestellt werden muss. Bei einer gut trainierten Fettverbrennung ist der Körper besser in der Lage Fett in Energie umzuwandeln und so dem Körper bereitzustellen. Es ist also für den Ausdauersportler (Läufer, Radfahrer, Triathlet) sehr sinnvoll die Fettverbrennung zu trainieren.

Diät

Unabhängig von der Diät-Form (egal ob Dukan) ist die Abnahme des Gewichtes bei einer Diät abhängig von der Energiebilanz. Dies bedeutet ganz einfach, dass man mehr Energie / Kalorien verbraucht als man zu sich nimmt. Hierbei unterstützt insbesondere Ausdauersport, da er eine nicht körperlich extrem belastende Situation (Skelett, Puls, Blutsruck) erzeugt, die eine Erhöhung des Energieverbrauchs  zum Grundumsatz darstellt.

Beispiel:

Verbrauche ich als 800 kcal bei eine Puls von 140 in 50 min, oder 800 kcal bei einem Puls von 120 Schlägen in 1 h 20 min, habe ich in kürzerer Zeit den gleichen Verbrauch, allerdings den Körper stärker belastet.

Fazit

Für Menschen, die lediglich an einer Gewichtsabnahme interessiert sind bringt als das Training mit Fettverbrennungspuls maximal, dass die Belastung / die Intensität nicht zu hoch wird. Von daher ist dieses Training auch nicht verkehrt hat jedoch nichts damit zu tun, dass man bei diesem Puls Fett anstelle von Glykogen verbrennen würde.

Generell ist ein mit dem Puls gesteuertes Training sehr zu empfehlen.

Sport in der Dukan Diät

Die Diät nach Dr. Dukan unterscheidet sich von den oftmals angewendeten typischen Low-Fat Diäten. Bei der Dukan-Diät wird auf die Zufuhr von Proteinen / Eiweißen gesetzt, bei der typischen Low-Fat-Diät wird die Aufnahme von Kohlenhydraten nicht beschränkt. Dies hat Auswirkungen auch hinsichtlich Sport bzw. der sportlichen Betätigung.

Bei sportlicher Belastung

Beim Sport verbrennt der Körper größtenteils Kohlenhydrate. Sind die Kohlenhydratspreicher entleert, so muss der Körper auf  die Fettverbrennung umsteigen. Bei der Dukan-Diät sind von vornherein die Kohlenhydrat-Depots sehr gering gefüllt, so dass die Fettverbrennung schneller einsetzt. Es werden bei dieser Diät-Form also bei Aktivität schneller Körperfett für die Energiebereitstellung verbraucht und die Fettverbrennung besser trainiert.

Nach sportlicher Belastung

Die sportliche Aktivität bringt einen sogenannten Nachbrenn-Effekt mit sich. Die bedeutet, dass nach Belastung durch Sport weiterhin eine erhöhte Verbrennung gegeben ist. Bedingt durch die eiweissreiche Kost wird dabei entgegen vieler anderer Diäten keine Muskulatur abgebaut – was zunächst einen schnellen aber nicht langfristigen Effekt auf der Waage bringt. Muskulatur wird beibehalten bzw. sogar aufgebaut. Dies ist allerdings auch ein sehr angenehmer und positiver Effekt, da ein höherer Anteil an Muskulatur auch eine Erhöhung der Verbrennung in Ruhe (Grundumsatz) mit sich bringt. Weiterhin trägt die Muskulatur auch zur Straffung des Körpers bei.

Fazit

Der Effekt, den die eiweissreiche Ernährung nach Dukan verbunden mit Sport mit sich bringt, ist als überaus positiv zu betrachten. Neben Kraftsportlern, die naturgemäß eine hohe Eiweissmenge zu sich nehmen, ist diese Diät auch für Ausdauersportler sehr geeignet. Es gibt bspw. Top-Triathleten die sich gerade eiweissreich und kohlenhydratarm ernähren. Eben genau so, wie die Dukan-Diät funktioniert.